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Schlagwort-Archive: zen

Der -fast- Held!

In einem Zen Kloster, vor vielen Jahren, streiteten sich zwei Gruppen von Mönchen um den besitzt einer Katze. Der Abt dieses Klosters kam zu dem Gezanke hinzu und sprach den Richterspruch: „Wer mir einen spontanen Grund nennen kann warum die Katze Ihm gehöhre so soll er sie erhalten oder ich schneide sie in 2 Hälften damit jede Gruppe sie erhält!“ Es folgte ein erschrockendes Schweigen. Kurzer Hand schnitt der Abt die Katze in 2 Hälften und ging.

Später am Abend kam der Vertreter des Abtes in das Kloster. Der Abt erzählte Ihm die Vorgänge des Nachmittages. Der Vertreter schaute den Abt an, setzte sich seine linke Sandale auf den Kopf, drehte sich um und ging.

Der Abt sagte im stillen zu sich: „Du hättest die Katze retten können!“

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… besser kann man die Einzigartigkeit eines Momentes nicht Ausdrücken!

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Himmel und Hölle

Vor vielen Jahrhunderten lebte in Japan ein großer und kampferprobter Krieger. Er wollte sich weiterentwickeln. So machte er sich auf den Weg, einen für seine Weisheit berühmten Einsiedler aufzusuchen. Nach einer beschwerlichen Wanderung fand er einen kleinen Mönch vor. Der Samurai herrschte ihn in einem befehlsgewohnten Ton an: „Kerl, sage mir, was ist der Unterschied zwischen Himmel und Hölle!“

Der Mönch schaute den starken Samurai voller Hochmut und Verachtung an: „Dir etwas erklären? Solch einem widerlich, stinkenden Tier? Du bist schmutzig. Deine Waffen sind ungepflegt. Du bist eine Schande für alle Krieger. Geh weg. Ich mag dich nicht.“

Der große, starke und befehlsgewohnte Samurai wurde sehr, sehr wütend. Ihm wurde heiß und kalt, er wurde rot im Gesicht, begann zu schwitzen und vor Zorn zu brüllen. Er zog sein Schwert, um den Mönch zu enthaupten.

„Das ist die Hölle“, sagte der Mönch voller Sanftmut.

Überwältigt hielt der Samurai inne. Das Mitgefühl und die Demut des kleinen Mönches berührte das vernarbte Kriegerherz des Samurais. Jener Mensch war bereit sein Leben zu geben, um ihn zu lehren, was die Hölle ist. Entwaffnet senkte er sein Schwert. Er fühlte einen tiefen, inneren Frieden. Sein Herz füllte sich mit Dankbarkeit. Seine Augen begannen warm zu leuchten.

„Und das ist der Himmel“, sagte der Mönch freundlich.

 

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… ich mag gerade sehr diese alten, schönen und tiefsinnigen Geschichten. aber versprochen demnächst kommt auch wieder was „Bildgewaltiges“ ;o).
Gruß und genießt den Moment,

Stephan

 
 

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Ist das so?

Der Zenmeister Hakuin (1685 – 1768) war in seiner Nachbarschaft sehr beliebt. Man lobte ihn wegen seines reinen Lebenswandels. Ein junges und schönes Mädchen wohnte in seiner der Nähe. Ihre Eltern waren Kaufleute. Das Mädchen wurde schwanger. Sie war nicht verheiratet. Sie wollte den Namen des Kindsvaters nicht preisgeben. Die Eltern ließen ihr keine Ruhe, da behauptete sie: „Hakuin ist der Vater meines Kindes.“

Enttäuscht und über alle Maßen wütend gingen die Eltern zu dem Meister. Alles was er zu den Vorwürfen sagte war: „Ist das so?“

Das Kind wurde geboren. Die zornigen Eltern der frischgebackenen Mutter brachten das Neugeborene zu Hakuin. Hakuin hatte inzwischen seinen guten Ruf verloren. Man hielt ihn für eine verkommene Kreatur. Das schien Hakuin jedoch nicht weiter zu beunruhigen. Die Eltern des Mädchens riefen:„Hier, dein Kind!“ „Ist das so?“ war alles, was Hakuin dazu sagte.

Er nahm das Baby auf und sorgte gut für das kleine Kind. Er pflegte und behütete es wie sein eigen Fleisch und Blut.

Ein Jahr verging. Die junge Mutter hielt es nicht mehr aus. Sie beichtete ihren Eltern die Wahrheit. Der Vater ihres Kindes wäre ein armer, junger Fischer und nicht der Zenmeister Hakuin.

Unverzüglich gingen die Eltern der jungen Frau zu Hakuin. Sie baten ihn unter Tränen um Vergebung. Es täte ihnen so unendlich leid. Ob sie das Kind zu sich nach Hause holen könnten? Hakuin war einverstanden. Er übergab ihnen das Kind. Tränenüberströmt dankten sie ihm nochmals und sagten: „Du bist ein so reiner Mensch! Ein wahrer Meister!“

Alles was Hakuin ihnen entgegnete war: „Ist das so?“

 

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Hach wie schön!

Sonne im Zwielicht, Sein im Hier und Jetzt.

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Genießt den Moment,

Stephan

 
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Verfasst von - 08/13/2012 in Haiko

 

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Gezwitscher

Schirp, Schirp … ist das zwitschern eines Vogels wichtiger als das gequacke eines Menschen?

Mu! ;o)

Genießt den Moment!

Stephan

 

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Der Geist des Zen … In Flaschen!

Was es nicht alles gibt… da läuft man Ahnungslos den Strand entlang und bekommt an der Strandbar des Vertrauens doch glatte eine doppelte Portion Zen…und dann noch promoviert!!!

Ich war schwer beeindruckt… und trinkbar war der Geist des Zen auch noch 😉

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Gruß und genießt den Moment,

Stephan

 

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Wie spät ist es?

Wie spät ist es? JETZT!

Noch Fragen? 😉

 
 

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